Monza ist einer der bekanntesten Orte der Lombardei, dem man auf seinem nächsten Urlaub in Italien durchaus einen Tagesausflug gönnen kann. Gerade von der Modemetropole Mailand aus ist der Ort schnell erreicht. Monza, das für den Opel Monza Namensgeber war, liegt ca. 25 Kilometer im Norden der norditalienischen Großstadt.
Die beiden Städte Monza und Mailand wurden 1840 mit der ersten Eisenbahnstrecke Italiens miteinander verbunden. Heutzutage sind die beiden Orte auch über eine Autobahn miteinander verbunden. Die Anreise aus Deutschland wird, wenn sie nicht per PKW erfolgt, über einen der Flughäfen Mailands erfolgen.
In Monza gibt es einige wenige Sehenswürdigkeiten, welche zu Besichtigungen einladen. Sehr bekannt ist der Dom des Ortes, in welchem die Krone der alten Könige der Lombardei aufbewahrt werden und der zu den ältesten Gotteshäusern Italiens gehört.
Außerdem sollte der Villa Reale ein Besuch abgestattet werden. Ein Stadtschloss im Stile des Klassizismus, welches Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Direkt an das Schloss schließt sich der Stadtgarten von Monza an. Er ist fast 700 Hektar groß und hat damit mehr als die doppelte Fläche des Central Parks in New York.
Die meisten Besucher kommen jedoch an einem Wochenende im September nach Monza. Dann nämlich, wenn auf dem Autodromo Nazionale Monza, der Rennstrecke von Monza, um den „großen Preis von Italien“ gefahren wird. Dieser wird seit 1950 Jahr für Jahr ausgetragen. Es ist damit der einzige Grand Prix neben Silverstone, der seitdem regelmäßig durchgeführt wird. Nur einmal, im Jahr 1980, wurde der Grand Prix von Italien aufgrund von Streckenrenovierungen von Monza nach Imola verlegt. Das Rennen gilt als Heim-Grand-Prix des Rennstalls Ferrari und erfreut sich bei den Formel 1 Fans aufgrund des hohen Vollgasanteils besonderer Beliebtheit.
Wenn keine Rennen veranstaltet werden dürfen jedoch auch Hobby-Piloten ihre Runden auf der traditionsreichen Rennstrecke drehen.