Die Lombardei (ital. Lombardia) ist eine oberitalienische Region mit einer Fläche von 24.000 km² und 9,43 Millionen Einwohnern. Aufgeteilt ist sie in die Provinzen Varese, Bergano, Sondrio, Brescia, Pavia, Como, Brianza, Cremona, Lecco, Monza, Mantua, Lodi und Mailand (Milano).
Die zweitgrösste Stadt nach Mailand, der Hauptstadt, ist Brescia. Die Lombardei liegt zwischen den Seen Garda, dem Laggo Maggiore und dem Po. Unter “Lombardei” verstand man im Mittelalter nicht nur die heutige Region, sondern den gesamten nordwestlichen Teil, einschliesslich dem schweizerischen Tessin, Piemont, Genua und teilweise auch Romagna.
568 wurde die Lombardei von den Longobarden erobert und besiedelt, der Name Lombardei wurde von diesem Begriff abgeleitet. Seit 1946 gilt die Lombardei als Verwaltungseinheit.
Als dichtbesiedeltste und modernste Region Italiens mit einer reichen und vielfältigen Tradition, Kultur, aber auch einmaligen Kunstschätzen, ist es nur selbstverständlich, dass sie so viele Touristen anzieht.
Hinter der zukunftsorientierten Fassade der Metropole Mailand verbergen sich künstlerische Spuren, die sich in den Architekturformen des Doms, des Sforza Schlosses, der Brera Pinakothek und der Scala Oper wiederspiegeln.
Den Kunstbestand der Städte Varese, Cremona, Bergamo, Brescia, Lodi, Monza, Pavia lohnt es sich zu entdecken, denn kulturelle Spuren und Kunststile aus allen Epochen prägen die Kirchenbauten, sowie auch den Stadtbau. Die mittelalterlichen Kirchen Milanos, wie S.Simpliciano, die gewesene Bednediktinerkircke, S. Ambrogio und S. Maria delle Grazie verzaubern durch architektonische Feinheiten von einem unschätzbaren Wert.